Solaranlagen stärken die Wirtschaft, schaffen Arbeit und Grüne Jobs
Devisen sparen und Kosten vermeiden
Die volkswirtschaftlichen Vorzüge erneuerbarer Energien liegen auf der Hand: Durch die Verfügbarkeit von Solarenergie vor Ort werden Devisen eingespart, was die internationale Zahlungsbilanz verbessert. Anstatt kommerzieller Brennstoffkosten wird kostenlose Primärenergie genutzt. Das bedeutet, dass sich durch Solar-Technologie Brennstoffkosten vermeiden lassen.
Solarenergie stärkt Mittelstand
Durch die Erzeugung und Nutzung von Solarenergie im weiteren Sinne entstehen regionale Arbeitsplätze. Erneuerbare Energien reduzieren die Infrastrukturkosten durch die regionale Versorgung mit Energieträgern, fördern das Handwerk und die Landwirtschaft und stabilisieren dadurch den Mittelstand. Kurzum: erneuerbare Energien tragen zum Entstehen von regionalen Wirtschaftskreisläufen bei. Es wird stärker lokal gewirtschaftet.
Nicht zuletzt werden durch die Neuausrichtung auf erneuerbare Energien ökologische Folgekosten und internationale Sicherheitskosten vermieden.
Erneuerbare Energien als Jobmotor
Immer mehr Menschen entdecken, dass Umweltschutz und Klimapolitik nicht unbedingt Verzicht bedeuten, sondern dass eine Neuausrichtung viele positive Effekte nach sich zieht. Zudem bringt die solare Energiewende ökonomische Fortschritte, weil daraus Millionen Arbeitsplätze durch regionale Wirtschaftskreisläufe entstehen. Bereits heute arbeiten in der Branche erneuerbare Energien mehr Menschen als in Kohle- und Kernenergie zusammen. Erneuerbare Energien erweisen sich als wahrer Jobmotor. Die deutsche Bundesregierung rechnet mit mindestens 400.000 Stellen bis 2020. Im Bereich Erneuerbare Energien wurden im Jahr 2003 ca. 10 Milliarden Euro erwirtschaftet, was eine Steigerung von 40% gegenüber dem Vorjahr darstellt. Tendenz steigend. (Meldung vom 25.05.2004)
Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien
Um dem Markt für Solaranlagen Impulse zu geben, legte die Bundesregierung ein umfassendes Marktanreizprogramm auf. Gute Nachrichten für interessierte Solaranlagenbauer, die sich staatlich fördern lassen möchten. Der frühere Umweltminister Trittin hob die Fördersätze um mehr als 35 Prozent an, um dadurch auch dem Solarkollektormarkt neue Impulse für Wachstum zu geben und die technische Weiterentwicklung zu fördern. Die Bundesregierung startete dieses Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien zusammen mit der ökologischen Steuerreform im September 1999 und dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG). In diesem Rahmen wird auch die Solarenergie gefördert. Diese Programme haben tatsächlich eine große Nachfrage ausgelöst. Allein beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gingen seit dem Start des Programms über 300.000 Zuschussanträge ein, vor allem für Solarkollektoren und Biomasseanlagen. Im Jahr 2004 zahlte das BAFA für mehr als 92.000 fertiggestellte Anlagen die bewilligten Förderungen als Zuschüsse aus. Das hat auch positive Effekte auf dem Arbeitsmarkt. Durch diese gestiegene Nachfrage nach Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien konnten zahlreiche neue Unternehmen entstehen und neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Grüne Jobs im Bereich Erneuerbare Energien
Langsam entstehen im www Stellenbörsen, die sich speziell an Arbeitgeber und Jobsuchende im Bereich Erneuerbare Energien, Solarwirtschaft und Umweltschutz richten. Aber hier entspricht das Angebot noch nicht der Nachfragen. So ist die Website Green Jobs eine auf Spenden angewiesene Initiative engagierter Privatleute, bei der veröffentlichte Stellenangebote ehrenamtlich zusammengesucht werden. Allerdings lassen sich diverse Jobangebote durch Kombination verschiedener relevanter Begriffe in Suchmaschinen finden.
In Deutschland
www.green-jobs.de
International
http://www.greenenergyjobs.com
http://www.greenjobs.com/public/index.aspx
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