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Solarenergie und Umweltschutz
Solarenergie schützt die Umwelt. Das ist natürlich so nicht richtig. Man muss ich immer vor Augen halten, dass es am besten wäre, wir Menschen würden keinen Strom verbrauchen. Das ist aber unrealistisch. Daher lässt sich die Umweltbelastung durch Solaranlagen nur mit dem der herkömmlichen Anlagen messen. Bei diesem Vergleich schneiden die Solaranlagen um ein Vielfaches besser ab. Je mehr Anlagen die Erneuerbaren Energien nutzen, desto weniger Strom wird herkömmlich hergestellt, der Strom wird „grüner“ und es wird weniger klimafeindliches CO² ausgestossen wenn gleichzeitig nicht der Energiebedarf steigt. Deswegen heißt es auch bei Solaranlagen: Strom sparen wo möglich!
Klimaschutz durch CO2-Minderung
Der Beitrag zum Klimaschutz, den eine Solaranlage leistet, wird nach der CO2-Minderung gemessen, die sie ermöglicht. Die Menge an Kohlendioxid (CO2), die von einer Solaranlage vermieden werden kann, ist abhängig vom ersetzten Brennstoff (Gas, Heizöl, Kohle) bzw. von der eingesetzten konventionellen Energie (Strom, Fernwärme). Sie berechnet sich proportional dazu, wie viel Brennstoff bzw. Energie eingespart wird. Über den Daumen gerechnet, mindert jeder Quadratmeter Photovoltaikfläche den CO²-Ausstoß im Jahr um 100kg.
Um Erneuerbare Energien und damit den Klimaschutz zu fördern, wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verabschiedet. Im Jahr 2003 konnten infolge des EEG etwa 23 Millionen Tonnen CO², durch die Nutzung der erneuerbaren Energien insgesamt (Strom, Wärme und Treibstoffe) rund 53 Mio. Tonnen vermieden werden. Im Jahr 2010 wird das EEG allein schätzungsweise über 40 Mio. Tonnen CO² vermeiden helfen, insgesamt durch die Nutzung erneuerbarer Energien rund 80 Mio. Tonnen.
Umweltbelastung
Eine Solaranlage selbst, belastet die Umwelt nicht. Da sie als Alternative zu anderen Energiequellen verstanden werden muss, entlastet sie die Natur vielmehr. Bei ihrer Produktion werden Energie und Ressourcen eingesetzt, die die Anlage jedoch meist in wenigen Jahren wieder eingebracht hat. Solarmodule sind im Grunde nur Glasscheiben, an deren Unterseite sich dünne, aus Sand hergestellte Silizium-Zellenplatten befinden. Um sie vor Feuchtigkeit zu schützen, werden die Solarzellen außerdem noch mit einer feinen Silikonschicht überzogen. Bis hierher wurden nur natürliche Stoffe verwendet. Dann braucht man noch einen Aluminium-Rahmen, um die Module stabil aufzustellen. Auf dem Dach wird die Anlage mit Dachhaken und Schienen befestigt. Das verwendete Aluminium bzw. Edelstahl sind recycelbar.
Gesundheitsbelastung
Anders als herkömmliche Formen der Energieerzeugung, schaden Solaranlagen der Gesundheit des Menschen nicht! Man kann sich bei einer Fotovoltaikanlage folgendes denken: Von den Bauteilen her, ist eine Solaranlage ein Sandkasten mit Aluminium-Rahmen, ein paar Metallschienen und einer Kabelschleife auf dem Dach. Der produzierte Strom ist für uns unbedenklicher Gleichstrom. Es entsteht keine elektromagnetische oder andere Strahlung. Nachts fließt sogar gar kein Strom! E-Smog gibt es nur am Wechselrichter und seinen Zuleitungen, aber nur im gleichen Ausmaß wie das übrige Hausnetz. Da der Wechselrichter meistens im Keller angebracht ist, stellt auch das keine Gefahr dar!
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